Tierpatenschaft

Unser Ziel ist es, in Not geratenen Tieren zu helfen und sie so schnell wie möglich in ein liebevolles, neues Zuhause zu ver­mitteln. Leider gelingt uns das nicht immer, denn eine Aus­nahme bilden die Tiere, die wegen ihres Alters, wegen chronischer Krankheiten oder unerwünschter Ver­haltens­weisen (aufgrund psychischer Schäden durch ihr Schicksal) kein neues Zuhause finden können.

Diese Tiere haben wir in Pflegestellen auf Lebenszeit un­ter­ge­bracht. Um die hohen Unterhaltskosten tragen zu können, bitten wir Sie um Hilfe! ARTGERECHT TIERSCHUTZ E.V. finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mit­glieds­bei­trä­gen. Daher suchen wir tierliebe Menschen, die die Versorgung und Pflege dieser Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Als Pate helfen Sie uns zu helfen!

 

Entscheiden Sie selbst, welches Tier Sie mit einer Patenschaft unterstützen möchten. Sie erhalten von uns eine Pa­ten­schaftsurkunde, die Sie auch verschenken können. Der monatliche Mindestbeitrag beträgt 5 Euro. Die Pa­ten­schafts­spende kann steuerlich geltend gemacht werden. Die Patenschaft endet mit Ihrer Kündigung oder mit dem Tod des Tieres.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter 06103 9887643.


Folgende Tiere warten auf einen Paten:

 

Emma

Bordeaux Dogge-Mix, geboren 2012

† verstorben am 29.01.2021

Unsere „zarte“ Emma hat schon eine lange Geschichte bei uns im Verein. Im Februar 2015 haben wir Emma in die Ver­mittlung aufgenommen. Bereits bei der Übernahme war uns klar, dass Emma ein paar „Baustellen“ haben wird. Sie wur­de hauptsächlich (mit einem Chihuahua) im Hof gehalten. Ihren Knochen hat die Haltung bei Wind und Wetter, im Hof, ohne große Bewegung, sehr geschadet – da diese Rasse (Bordeaux Dogge) sowieso schon etwas anfällig für Gelenk­pro­bleme ist. Das erste Röntgen hat unseren Verdacht be­stä­tigt – schwere Hüftgelenksdysplasie. Damals dachten wir schon an eine OP, aber zunächst musste Emma Muskeln auf­bauen. Das hat Pflegemama S. super hinbekommen und Emma blieb auch schmerzfrei.

Bereits Ende März 2015 haben wir dann für Emma ein Traum­zuhause gefunden. Eine Familie, mit Haus und Gar­ten, einem weiteren Hund und Katzengesellschaft. Ein Pa­ra­dies – so dachten wir. Emma wurde fortan gebarft und man wollte regelmäßig Physiotherapie mit ihr machen und Mas­sagen und und und … es sollte ihr an nichts fehlen. Wir standen in regelmäßigem Kontakt – zu Emmas Geburtstag, Weihnachten und Ostern … wie das so ist, denn Emma wurde nach Niedersachsen vermittelt. Die Pflegemama hat sie selbst dort hingebracht, um sich zu überzeugen, dass es der richtige Platz für Emma ist.

Im Juni 2017 war Emma dann wieder bei uns. Warum? Weil uns ein Familienvater aus R. anrief und meinte „Ich glaube wir haben Ihren Hund!“ Emma wurde über ein Kleinanzeigenportal verkauft – als kerngesunder Familienhund in eine Woh­nung im 1. OG ! Die neue Familie wurde einige Tage später etwas stutzig als sie im Impfpass unseren Stempel fanden. Ihr Such-Ergebnis war ernüchternd, denn dort haben sie erst von Emmas Hüftgelenksdysplasie erfahren. Die Familie hat Emma zwar schnell ins Herz geschlossen, aber sie konnten ihr nicht gerecht werden. Die Treppen und das notwendige Training bzw. eine Therapie konnten sie nicht stemmen. Wir waren sehr dankbar, dass die Familie sich an uns gewandt hat.

Pflegemama S. saß bereits einen Tag später, mit Begleitung einer Freundin, im Auto auf dem Weg ins Münsterland, um Emma zurück zu holen. Jetzt ist sie wieder da, und sie bleibt! Emma hat bei S. eine Endpflegestelle gefunden. Sie lebt ebenerdig, bekommt regelmäßige Anwendungen, ausgewogene Bewegung, hat Retriever-Freundin Laya zur Gesellschaft und erfährt viel Liebe von S.

Wir würden uns sehr über Paten freuen, die uns helfen, Emma die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Bis­her war noch keine OP nötig, was der tollen Pflege von S. zu verdanken ist. Regelmäßige Tierarztbesuche bleiben den­noch nicht aus und auch Wasserlaufband und Massagen müssen hin und wieder sein, damit es ihr weiter gut geht.

Wer möchte Emmas Pate sein?

Paten: Ivonne & Réne
Patin: Doris

 

Lisa

Mischling, geboren 28.06.2005

† verstorben am 13.01.2021

Lisa, die herzensgute Rentnerin, kam Ende 2018 zu wieder zu uns, nachdem wir sie 2015 schon einmal vermittelt hatten. Ihr Frauchen ist verstorben und Herrchen schafft es nicht allein mit Lisa.

Seit dem lebt sie auf einer tollen Endpflegestelle bei uns. Leider hat sie durch fortschreitende Spondylose ihre Hinterpfoten nicht mehr so unter Kontrolle. Sie bekommt Schmerzmittel, wird mit allen Medikamenten versorgt die sie benötigt und um die Pfoten zu schonen, trägt Lisa nun Schuhe. Mit denen geht sie auch weiterhin noch ihre kleinen Gassirunden.

Ohne Moos nix los – um all unseren chronisch kranken und alten Schützlingen, die ihren Lebensabend auf einer Endpflegestelle verbringen, auch jegliche medizinische Versorgung zu bieten, sind wir als kleiner Verein auf Spenden oder Patenschaften angewiesen!

 

Ozzy

EKH Kater, geboren ca. 2000

† verstorben am 06.03.2021

Kater Ozzy sucht Paten! Ozzy haben wir im Dezember 2018 übernommen. Seine Besitzerin konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern. Leider hat sie es vorher auch nicht getan. Das Alter des eigenen Katers war geraten – sie meinte, er müsste 10 Jahre alt sein. Die Tierarztpraxis, die sie 1x (im gesamten Leben des Tieres) aufgesucht hat, gab es vor 10 Jahren schon lange nicht mehr. Unsere Rechnung und die Einschätzung unserer Tierärztin hat ergeben, dass er ca. 18 bis 20 Jahre alt sein muss. Die Wohnung war zugestellt mit allen möglichen Gegenständen, bis wir Ozzy überhaupt gefunden haben, hat eine Weile gebraucht. Leider hatte die Dame überhaupt keinen Bezug zu ihrem eigenen Kater, der bei ihr lebte, seit er ein Kitten war. Sie konnte rufen so viel sie wollte. Sie erzählte uns auch, dass er, wenn dann abends zu ihr kam, sich aber nie anfassen ließ. Traurig.

Wir sind mit Ozzy direkt zum Tierarzt, dort hat er sich bereitwillig untersuchen lassen. Die Augen schon etwas trüb, die Hinterläufe von arthrotischen Veränderungen betroffen, die Zähne … nun ja. Er hat sich sogar Blut abnehmen lassen, was nur wie Teer aus seiner Ader floss. Das Blutergebnis ließ uns erst einmal ernüchtern: Diabetes! Wie soll unsere Pflegestelle einem Kater regelmäßig Insulin spritzen und den Blutzuckerwert entnehmen? So nett und freundlich er sich auch bei der Tierärztin gezeigt hat, so furchtsam und kratzbürstig zeigte er sich in seinem neuen Übergangsheim. Unser Pflegefrauchen, die sich wirklich alle Mühe gegeben hat, kam nicht an ihn ran. Nicht einmal hinterm Ohr kraulen ließ er sich, wie soll man ihn da nur spritzen?

Wir mussten uns nach einer neuen Pflegestelle umsehen, die auch den Umfang mit schwierigen und kranken Katzen gewohnt war. Tatsächlich hatten wir einige Resonanz auf unseren Aufruf im Web und der Zeitung – zum teil aber auch leider weit weg und wir mussten abwägen, was nun das beste für Ozzy ist. Dann ist ein Stern vom Himmel gefallen! Eine ehemaligen Tierheim-Mitarbeiterin. Astrid konnte sich durchaus vorstellen Ozzy aufzunehmen und ihn als Endpflegestelle zu behalten.

Kommt Zeit – kommt Ozzy!

Es hat lange Zeit gebraucht, bis Ozzy vertrauen gefasst hat, aber es hat geklappt. Ozzy ist ein zutraulicher Schmusekater geworden. Spritzen lässt er sich inzwischen auch und wird bestens versorgt von Astrid. Die beiden sind ein tolles Team geworden und wir sind so happy, dass dieser Kater nochmal Glück erfahren darf. Wer nun bereit ist, uns und Ozzy finanziell unter die Arme zu greifen, der darf das gerne in Form einer Patenschaft tun.

Der Betrag ist frei wählbar (mind. 5 Euro).

Vielen Dank! Ozzy hat es verdient!

Ozzy hat leider noch keinen Paten.